Aktuelles: Hunde besuchen Schüler

Hunde besuchen Schüler

Am 22.02. fand erneut im fünften Jahrgang der alljährliche Projekttag zum Thema Hund statt, der im Rahmen des Biologieunterrichts organisiert wurde. Lesen Sie hierzu die Berichte der Schüler Manuel Berkenhagen, Elijah Giammona und Theo Böllhoff:

 

Der Jagdhund (sogenannter Stöberhund)

Der Hundetag am 22.02.18 am GYFA war sehr interessant. Wir haben viele verschiedene Hunde gesehen. Einer davon war der Jagdhund. Wir werden euch jetzt ein paar Fakten über ihn erzählen. 

Die Jagdhündin, die unsere Schule besucht hat, heißt Perle. Ein Jagdhund hat zum einen die Aufgabe, Wildtiere aufzuscheuchen, damit der Jäger sie erschießen kann. Perle arbeitet aber auch im Wasser. 

Falls ihr zu kalt wird, gibt es eine Wärmejacke. Die Jagd von Wildtieren kann für Perle manchmal gefährlich werden. Um die Sicherheit bei der Jagd zu erhöhen, gibt es eine Sicherheitsweste. Falls Perle sich bei der Jagd trotzdem verletzt, gibt es einen Erste-Hilfe-Kasten für Tiere. Manchmal läuft die Jagdhündin ohne Leine. Wenn sie ohne Leine läuft, muss sie eine Warnweste tragen. Das liegt daran, dass normale Hunde an die Leine gehören. Würde Perle keine Warnweste tragen, bekäme die Hundebesitzerin Ärger, weil das Tier ohne Leine läuft. Perle besitzt an ihrer Weste außerdem eine kleine Tasche. In dieser Tasche befindet sich ein kleines GPS Gerät. Falls der Hündin etwas passiert, kann sie geortet werden. Falls der Jäger einen Hasen tötet und der Hund soll ihn holen, gibt es noch ein kleines Problem: Auch ein toter Hase hat etwas Gewicht. Damit der Hase für den Hund nicht zu schwer ist, gibt es Hunde-Hanteln. An diesen Hanteln trainiert die Hündin ihre Nackenmuskulatur. Mit einem Dummy trainiert sie die Arbeit im Wasser. Es gibt einige Befehle für die Jagdhündin. Die funktionieren natürlich nicht immer. Die Hündin ist manchmal ziemlich verfressen. Die gesamte Ausrüstung für die Jagdhündin ist sehr teuer (Einige 1000 €). Die Ausbildung zum Jagdhund dauert ein Leben lang. Es gibt auch eine Jagdprüfung, die der Hund bestehen muss. Die Rassen Terrier und Deutsch Drahthaar sind gut für die Ausbildung zum Jagdhund geeignet.

Manuel Berkenhagen, Klasse 5c

 

Bericht Hundetrainerin und Besuchshunde

 Als erstes erzählte die Hundetrainerin uns von der Kommunikation mit Hunden und wie die analoge Kommunikation und die digitale Kommunikation funktionieren. Dann suchte sie zwei Kinder als Testpersonen aus, die sich mit Gesten verständigen sollten. Wir durften den Hund der Trainerin auch streicheln. Als nächstes stellten wir unsere Fragen:

  • Kann man alle Hunderassen trainieren? Antwort: JA!
  • Wie lange dauert eine Ausbildung? Antwort: Kommt auf den Hund an, manche lernen schneller, manche langsamer.
  • Müssen die Hunde ein bestimmtes Alter haben? Antwort: Nein. Aber am einfachsten ist es, wenn sie noch Welpen sind.

Danach durften wir in den nächsten Raum. Dort waren zwei Frauen von den Maltesern aus Braunschweig mit zwei Besuchshunden. Sie haben uns viel Interessantes erzählt, zum Beispiel wo und wie oft sie Einrichtungen wie Altenheime oder Kindergärten besuchen. Anschließend durften wir die Hunde streicheln und kleine Kunststücke mit ihnen ausprobieren.

Der Besuch der Hunde war für uns ein besonderes Erlebnis.

Theo Böllhoff, Klasse 5c

 

 

Der Hundetag mit dem ausgebildeten Polizeihund

 Am Hundetag haben wir viele Hunde gesehen, dazu gehörte auch der Polizeihund. Es waren zwei Polizisten da, die den Polizeihund begleiteten. Uns wurde erklärt, wie wir reagieren sollten, wenn wir einem fremden Hund begegnen und warum wir keine fremden Hunde streicheln sollten. Der Polizeihund musste im Hörsaal einmal eine Waffe und Zündstoff finden. Wenn der Polizeihund etwas gefunden hatte, dann gab es ein Gerät, mit dem der Polizist ein Klicken ertönen lassen konnte. In dem Moment weiß der Polizeihund, dass seine Aufgabe erfüllt war und er durfte spielen. Die Polizisten hatten uns erklärt, warum wir keinen Polizeihund streicheln dürfen. Ein Polizeihund ist bei jeder Person, die er trifft, misstrauisch, aber wenn ein Polizeihund von allen gestreichelt wird, denkt er sich: „Ah, die sind ja alle nett und freundlich!“ Aber wenn der Polizeihund im Einsatz ist und einen Verbrecher beißen muss, dann denkt er sich: „Warum muss ich denn diesen netten Mann beißen? Das tut doch weh.“ So kann der Hund kein Polizeihund mehr sein und der Verbrecher entkommt. Es war sehr interessant, was wir über Polizeihunde gelernt haben.

Elijah Giammona, Klasse 5c

 

 

Kategorie(n): 2018, Veranstaltungen
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