Aktuelles: Klassenfahrt der 10a nach Berlin

Klassenfahrt der 10a nach Berlin

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Unsere Klassenfahrt führte unsere Klasse im 10. Jahrgang nach Berlin. Unser Hostel lag in der Grünbergerstraße.

Da der historisch, kulturelle Aspekt der Klassenfahrt nicht fehlen durfte, haben wir eine informative Stadtrallye zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor gemacht, die uns beispielsweise zu verschiedenen Denkmälern, der US-Botschaft und schließlich zum Brandenburger Tor führte. Wer die meisten Fragen zu den Sehenswürdigkeiten richtig beantwortete gewann mit seinem Team aus circa 4 Personen. Das Zeitlimit war auf 2 Stunden angesetzt. Am Ende gab es für das Gewinnerteam einen kleinen Preis.

Von Julian Napierski

Montagabend fuhren wir in das BKA Theater. Dies ist ein kleines Improvisationstheater, indem vier Personen, die jeweils in zwei Teams aufgeteilt sind, sich zu verschiedenen Worten oder Sätzen ein kleines Theaterstück ausdenken. Die verschiedenen Stücke wurden abwechslungsreich und dazu noch sehr lustig dargestellt. Uns hat dazu noch gefallen, dass das Publikum einbezogen wurde, indem man abstimmen konnte welches Team besser war und so ein Gewinner bestimmt wurde. Das BKA Theater können wir so mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Von Alessandra Manduca

Am Dienstagabend besuchten wir den Friedrichstadtpalast, wo wir uns die „VIVID Grand Show“ ansahen. Die „VIVID Grand Show – eine Liebeserklärung an das Leben“, handelt von R’eye, einer Androidin. Diese entdeckt eine völlig neue Welt, nachdem sie sich ihrer Fremdsteuerung wiedersetzt hat. Sie befindet sich nun auf der Suche nach sich selbst. Während ihrer Reise entdeckt sie die Welt ganz neu und nimmt die Dinge viel intensiver und schöner wahr. Durch die vielen Darsteller in verschiedensten Kostümen, vielen unterschiedlichen Choreografien, Songs und vielen Lichteffekten wird einem eine entertainmentreiche Show geliefert. Alle waren sichtlich begeistert und erstaunt. Es lohnt sich da mal vorbei zu schauen!

Von Sarah Lange

Am Mittwochvormittag sind wir mit der U-Bahn zum Bundestag gefahren. Dort mussten wir dann erst einmal durch flughafenähnliche Security-Geräte hindurch, um dann überhaupt erst einmal zum Reichstagsgebäude, in dem der Bundestag untergebracht ist, zu kommen. Im Reichstagsgebäude ist und uns aufgefallen, dass alle Ein- bzw. Ausgänge nur vom Personal geöffnet werden können, wodurch die Sicherheit dieses Gebäudes noch stärker sichtbar wird.

Nach dem Betreten des Eingangsbereiches erreichten wir dann die Garderobe direkt vor dem Plenarsaal, der meiner Meinung nach relativ klein erschien. Womit ich meine, dass ich  ihn mir immer etwas größer vorgestellt habe. Wie dem auch sei, wir haben uns auf die Bankreihen “über” dem Plenarsaal gesetzt [auf die Besuchertribüne, Anm. Gi] und uns einen etwa 45 min langen Vortrag angehört, in dem eine Frau vom Besucherdienst des Bundestages alle wichtigen Informationen zum Bundestag erklärte und auch auf Fragen aus dem Publikum einging und die Antworten näher erläuterte. Leider haben sich diese 45 min zwischenzeitig sehr lange gezogen, da wir viele Dinge, die die Frau erzählt hat, bereits aus dem Politikunterricht wussten. Als nächstes sind wir dann auf das Dach gegangen und haben uns die Aussicht angeguckt. Man hatte einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt Berlin und die Bundestagsgebäude.

Ich fand den Besuch sehr informativ und finde es gut den Plenarsaal aus nächster Nähe zu sehen.

Von Fenja Zilich

Mittwochnachmittag  fuhren wir in dieGedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, eine ehemalige Untersuchungsanstalt der Staatssicherheit der DDR im Berliner Bezirk Lichtenberg. Die Untersuchungsanstalt wurde 1945 durch das sowjetische NKWD als ein Gefängnis errichtet und 1951 an die DDR abgegeben, die es bis 1989 als “Zentrales Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit“ nutzte. Das Gefängnis wurde 1990 nach der Wiedervereinigung Deutschlands geschlossen.

Wir haben uns das Gefängnis, die Zellen und Räume, wo die Menschen gefoltert worden sind angeguckt. Ein netter, etwas älterer Mann hat uns über die Lebensbedingungen in der Haftanstalt erzählt.

Wer an der Geschichte der DDR interessiert ist, sollte sich das Gefängnis auf jeden Fall angucken.

Von Aleksander Pytel

Am Donnerstag ging es dann für uns in das Olympiastadion. Eine nette Frau hat eine Führung für uns gemacht und uns das Stadion gezeigt, was außerdem das Zuhause der Herta ist. Es wurde von Hitler als Ablenkungsmanöver erbaut, damit alle Aufmerksamkeit auf die olympischen Spiele gerichtet ist und die Menschen den kommenden Krieg nicht erahnen. Es ähnelt dem Kolosseum in Rom, wurde 20 Meter in die Erde gebaut und enthält Plätze für 75000 Menschen. Alles in allem war es spannend solch ein Gebäude zu sehen und damit auch ein Stück modernisierte Geschichte zu erleben. Wir würden eine Tour auf jeden Fall empfehlen.

Von Fenja Meister

Kategorie(n): 2019, Klassenfahrt
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